Somatoforme Störungen

    Somatoforme Störungen (früher: funktionelle oder psychovegetative Störungen) bezeichnen Beschwerden, für die sich, trotz gründlicher fachärztlicher Abklärung, keine hinreichenden organischen Ursachen finden lassen. Dazu können Schmerzen in verschiedenen Körperregionen oder Beschwerden wie Atemhemmung, Herzstolpern, Übelkeit oder körperliche und geistige Erschöpfbarkeit zählen.

    Für die Entstehung und den Verlauf können vielfältige Faktoren eine Rolle spielen:

    • Stress bzw. Überforderungszuständen (soziale Spannungen oder belastende Lebensereignisse in Familie / Beruf)
    • Unfälle, Krankheiten oder Todesfälle
    • Seelische Verletzungen und Konflikte
    • Ständige Sorgen um die eigene Gesundheit


    Bewährtes Behandlungskonzept

    Die Behandlung einer somatoformen Störung erfordert eine enge und vertrauensvolle therapeutische Beziehung. Bei Diagnostik und Therapieplanung berücksichtigen wir auch eventuelle negative Erfahrungen, die die Patienten bei früheren Untersuchungen oder Behandlungen gemacht haben.



    Sich in der Gruppe austauschen

    Die Behandlung erfolgt vorwiegend in Form von Gruppentherapie, weil der Austausch zwischen den Betroffenen oft hilfreich ist. In den psychotherapeutischen Einzelgesprächen werden die typischen Beschwerden und ihr Auftreten auch im Zusammenhang mit Stress und seelischen Konflikten betrachtet und die Erfahrungen aus der Gruppentherapie ergänzt und vertieft.