Psychosomatik in der Fachklinik HochsauerlandDie Johannesbad Fachklinik Hochsauerland in Bad FredeburgBehandlung von Depressionen, Angststörungen, Borderline und mehr in der Fachklinik HochsauerlandPsychosomatische Medizin und Behandlung in Bad Fredeburg

    Chronische Schmerzstörungen

    Bei der Therapieplanung berücksichtigen wir die Dauer der chronischen Schmerzen und die Beeinträchtigung auf Leben und Beruf. Schmerzen betreffen immer den gesamten Menschen. Da es sich um ein komplexes Geschehen aus körperlichen, psychischen und sozialen Einflüssen handelt, sind chronische Schmerzen nicht auf eine bestimmte körperliche Ursache zurückzuführen, die ausschließlich durch eine somatische Behandlung z.B. mit Schmerzmitteln beseitigt werden könnte. Moderne Schmerztherapie kennt wirksame Wege und Methoden der aktiven Schmerzbeeinflussung, die für Jeden erlernbar sind.



    Therapieziel der berufsbezogenen Rehabilitation:

    Schmerzpatienten, die seit längerer Zeit arbeitsunfähig, krankgeschrieben oder erwerbsgemindert sind, können durch Ergo-, Arbeits- und Sozialtherapie mehr Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit und neue berufliche Perspektiven entwickeln

    Die am häufigsten behandelten Schmerzstörungen in unserer Klinik:

    • Chronische Rückenschmerzen
    • Chronische Kopfschmerzen (Spannungskopfschmerzen, Migräne)
    • Schulter-Arm-Syndrom
    • Fibromyalgiesyndrom
    • Chronische Schmerzen nach Unfällen (post-traumatische Schmerzsyndrome)
    • Chronische Schmerzen bei internistischen Erkrankungen, z.B. bei Morbus Crohn.


    Behandlungskonzept

    Unsere Fachklinik bezieht den Patienten selbst aktiv mit ein und versucht seine eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten zu stärken, auf Schmerzen eigenständig Einfluss nehmen zu lernen. Die Behandlung chronischer Schmerzen erfordert ein multimodales Therapieprogramm, in dem Fachleute aus verschiedenen Berufsgruppen wie psychologische Schmerztherapeuten, Ärzte, speziell geschultes Pflegepersonal, Bewegungstherapeuten, Krankengymnasten und Physiotherapeuten mitwirken.

    • Psychologische Schmerztherapie
      Information, Schmerzbeobachtung und Analyse auslösender und aufrecht erhaltender Faktoren; Aufmerksamkeitslenkung, Imaginationsübungen, kognitive Umstrukturierung; Genusstraining, Stressbewältigung, Problemlöse- und soziales Kompetenztraining
    • Entspannungstraining
      Progressive Muskelentspannung nach Jacobson, Autogenes Training, Atemtherapie, Feldenkrais
    • Medizinische Schmerztherapie
      Schmerzsprechstunde mit Verordnung von Pharmakotherapie, therapeutische Lokal- und Leitungsanästhesie, Stimulationsverfahren
    • Körpertherapie
      Übungen zur Körperwahrnehmung, zur Differenzierung zwischen Affekt und Schmerz, zur intrapsychischen Balance, zur Modifikation von schmerzbezogenen Kommunikationsmustern
    • Bewegungstherapie
      Walking, Nordic-Walking, Aqua-Gymnastik, Herz-Kreislauf-Training, Ergometertraining, Schwimmen, Muskelaufbautraining
    • Krankengymnastik
      Indikations- oder funktionsspezifische Behandlungen nach individueller Indikation
    • Physiotherapie
      Massagen, Packungen, Elektrotherapie nach individueller Indikation
    • Ergotherapie
      individuelle Belastungserprobungen; berufsbezogene Kompetenzgruppe / Projektgruppe
    • Sozialtherapie und berufsbezogene Rehabilitation
      Sozialberatung, Organisation und Vermittlung ambulanter Nachsorge, Hilfen bei der Vorbereitung sozialer und beruflicher Wiedereingliederung.