Borderline-Persönlichkeitsstörungen
Patienten mit Borderline-Persönlichkeitsstörungen haben einen meist langen und schweren Krankheitsverlauf aufgrund schwerer Suizid- und Selbstbeschädigungstendenzen, Störung der Emotions- und Impulsregulierung und einer hohen Komorbidität mit anderen psychischen Störungen sowie einer hohen Therapieabbruchrate.
Die Therapeut-Patient-Beziehung wird durch die Identitäts- und Affektstörungen und oft chaotische interpersonelle Beziehungen beeinträchtigt und gefährdet.
Diese Patienten benötigen eine spezifische störungsorientierte Psychotherapie, die sich durch besonders eindeutige Rahmenbedingungen und eindeutige Vertragsvereinbarungen und klare Strukturierung der Therapie auszeichnet.